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Zusammenfassung der Ereignisse von 01.10.1987

wie sie in den Tageszeitungen "Akropolis" und "Makedonia" am 02.10.1987 geschildert wurden:

Durch einen anonymen Anruf wurde die Bereitschaftspolizei darauf aufmerksam, dass in Lalogresa Unbekannte versuchten, ein Auto zu stehlen. Die dem anschließenden Einsatz der Polizei flüchteten 2 Täter in eine Wohnung, wo sie eine Familie als Geisel nahmen.

Bei der anschließenden Schiesserei wurde Michalis Prekas getötet. Die beiden anderen, Klearchos Smyrianos und Christos Marinos, wurden festgenommen und über Nacht verhört.

Alle drei sollen Mitglieder der Organisation "Antistaatlicher Kampf" sein.

Durch Hinweise, die Smyrianos und Marinos der Polizei gaben, wurden noch in der Nacht 10 Wohnungen von Sympathisanten durchsucht und 17 Personen verhaftet.

Zwei der Verhafteten, Sotiris Koskinas und Evangelina Bojatzi sind des Mordes an den Polizisten Petros, Chef des MAT, und seines Fahrers Stamoulis 1980 angeklagt.

Da die Organisation "17.November" damals die Verantwortung für die Anschläge übernommen hatten, wird vermutet, dass die AP (Antistaatlicher Kampf) mit ihr in Zusammenhang steht.

Die Organisation 17.November ist seit 10 jahren aktiv, ohne dass jemals Hinweise auf ihre Mitglieder existierten. Die AP soll verantwortlich sein für die Hinrichtung des Staatsanwalts T. Theofanopoulos in Kallithea und die "Schlacht von Gysi", bei der Christos Tsousouvis, der Kopf der Organisation sowie drei Polizisten getötet wurden.

Als Beweismittel der Anklage dienen Schlüssel der gestohlenen Autos, die bei den Anschlägen verwendet wurden, und die in der Wohnung von Koskinas und Bojatzi gefunden wurden.