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Nach Warnanruf bei Zeitung

Anschlag im Zentrum Athens

Die Explosion eines Sprengsatzes vor dem Wirtschaftsministerium hat die Innenstadt von Athen erschüttert. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Es entsand erheblicher Sachschaden. Kurz vor der Explosion sei ein Warnanruf bei einer Athener Zeitung eingegangen, woraufhin die Polizei den Tatort geräumt hatte.

Die Detonation ereignete sich in der Nähe eines großen Postamtes am Syntagma-Platz, allerdings außerhalb der Öffnungszeit. Wie die Polizei mitteilte, war eine auf einem Motorrad deponierte Bombe gezündet worden. In unmittelbarer Nähe stehende, von Bauarbeitern benutzte Gasflaschen detonierten aber nicht. Durch die Wucht der Explosion am Syntagma-Platz zerbarsten in einem Umkreis von über 100 Metern fast alle Fensterscheiben der Gebäude.

Täter offenbar Sympathisanten des "17. November"

Wenige Minuten vor der Explosion gingen zwei Warnanrufe bei einer Athener Zeitung ein. Der Anrufer erklärte, der Anschlag gelte dem Wirtschaftsministerium. Dieses liegt in der Nähe des Anschlagsortes, wurde aber nicht beschädigt. Die Polizei riegelte den Tatort ab.

Experten der Polizei gehen davon aus, dass es sich bei den Tätern um Sympathisanten und Nachahmer der im Jahre 2003 zerschlagenen Terrororganisation "17. November" handelt. Zurzeit findet in Griechenland in zweiter Instanz der Prozeß gegen 17 Mitglieder dieser Terrororganisation statt.

 

Die Explosion eines Sprengsatzes vor dem Wirtschaftsministerium hat die Innenstadt von Athen erschüttert. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Es entsand erheblicher Sachschaden. Kurz vor der Explosion sei ein Warnanruf bei einer Athener Zeitung eingegangen, woraufhin die Polizei den Tatort geräumt hatte.

Die Detonation ereignete sich in der Nähe eines großen Postamtes am Syntagma-Platz, allerdings außerhalb der Öffnungszeit. Wie die Polizei mitteilte, war eine auf einem Motorrad deponierte Bombe gezündet worden. In unmittelbarer Nähe stehende, von Bauarbeitern benutzte Gasflaschen detonierten aber nicht. Durch die Wucht der Explosion am Syntagma-Platz zerbarsten in einem Umkreis von über 100 Metern fast alle Fensterscheiben der Gebäude.

Täter offenbar Sympathisanten des "17. November"

Wenige Minuten vor der Explosion gingen zwei Warnanrufe bei einer Athener Zeitung ein. Der Anrufer erklärte, der Anschlag gelte dem Wirtschaftsministerium. Dieses liegt in der Nähe des Anschlagsortes, wurde aber nicht beschädigt. Die Polizei riegelte den Tatort ab.

Experten der Polizei gehen davon aus, dass es sich bei den Tätern um Sympathisanten und Nachahmer der im Jahre 2003 zerschlagenen Terrororganisation "17. November" handelt. Zurzeit findet in Griechenland in zweiter Instanz der Prozeß gegen 17 Mitglieder dieser Terrororganisation statt.

12.12.2005, tagesschau